Hüttener Biketour vom 29. August 2015

Die äusseren Bedingungen hätten nicht besser sein können. Vielleicht auch deshalb, trafen sich 10 Biker und Silvana, so viele wie schon lange nicht mehr in Hütten zur alljährlichen Biketour. Mit Urs Mühlemann, einem Tschütteler vom FC Wädenswil (der Lange rechts oben) und unserem Sängerkollegen, Roli Bernet, (mit dem grossen Bauch) durften wir 2 neue Gesichter in unserer Runde begrüssen. Und Marco, aber den kennen wir ja noch von früher. Pünktlich um halb zehn ging es los, auf der Kantonsstrasse Richtung Schindellegi. Die Aussicht von Feusisberg über und auf den Zürichsee ist bemerkenswert, man kann sich kaum sattsehen. Die Feusisberger Samstagsschützen (es handelt sich hierbei nicht um eine Vogelart) zwangen uns zu einem kleinen Umweg. Umso steiler war danach der kurze Aufstieg zum Strickli, wo Bauern ihr Gras mähten. Unter der strahlenden Sonne liessen wir bald Schwändi, Bilsten, Mittlisberg, alles kleine Weiler im Altendorfer Berg, hinter uns. Nach der Fahrt über eine schöne Waldwiese, waren wir nur noch zu Zehnt. Roli musste umkehren und das kurz vor unserem ersten Beizenstop im Restaurant Brüggerhof. Wie geht der Spruch mit dem Karbon und der Kondition? Seis drum, wir sassen alle am Tisch tranken und transpirierten, nur Urs nicht. Er trocknete sich mit einem Schweisstuch! Es stand uns ein langer Aufstieg ins Teufruns bevor. Routiniert meisterten wir alle Steigungen bis hinauf zur Krete zwischen dem Sihl- und dem Wägital. Im Rucksatk von Tschüge immer mit
dabei ist Pfiff das Murmeltier, sein Maskottchen. Ein kurzer Abstecher zur Hütte auf der Pfiffegg war für uns deshalb Pflicht. Ehrensache Pfiff. Hier das Foto. Nach Pfiffs Hütte stiessen wir auf ein ganzes Rudel hübscher Bikerinnen und unsere Idee eine Frauenquote für unsere Biketour einzuführen, schien sich zu konkretisieren. Silvana ist sonst immer so alleine. Noch ein kurzer Service Stop mit Velopumpentest und schon sassen wir im Restaurant Sattelegg. Ein einziges Bierchen haben wir uns gegönnt und uns dann in 2 Gruppen aufgeteilt. Die eine machte sich auf den Weg nach Willerzell, Egg, Feusisberg zurück nach Hütten, die andere fuhr noch weiter Richung kleiner Aubrig. Der ruppige Aufstieg liess unsere Beine nochmals brennen. In der Abfahrt hinunter nach Euthal gab es noch ein Zwischenfall oder besser Niedergang. Die Schürfungen meines Sturzes sind aber mittlerweile verheilt. Die Beine wurden langsam schwer und Wind entlang dem Sihlsee half uns auch nicht. Ganz im Gegenteil. Egg, Teufels-brücke, Feusiberg, Schindellegi waren unser letzten Stationen auf dem Rückweg nach Hütten. Mit einem kühlen Bier begann der gemütliche Teil und der Abend wurde lang und lustig.
Das war ein toller Tag. Vielen Dank, dass ihr alle gekommen seid, trotz Steet Parade in Zürich. Für die Statistiker ist unsere Route mit Pulsangaben und weiteren Bildern von Tschüge unter http://www.movescount.com/de/moves/move74623688 zu sehen.
Rolf Bachmann