Nonstopp !??! Ist unser Bikeguide jetzt völlig durchgeknallt? Dazu später mehr. Unsere Biketour beginnt immer mit einem Kaffee und einem Foto …

… so auch am 24. August 2013. Bei Sonnenschein und idealer Temperatur machten sich 7 Biker ohne Bikerinnen auf den Weg hinauf zum Gottschalkenberg. Hinauf heisst in Hütten zuerst hinab zur und über die Sihl und erst dann hinauf. Unterhalb der Sparenhütte, bereits im Zugerland, genossen wir den prächtigen Ausblick über die einmaligen Moränenhügel, die Albiskette, das Zürcher Seebecken und den Pfannenstiel. Wie Käre, unser Ehrenpräsident, mit seinen 70+ Lenzen über die Berge pedalt, verdient Respekt – Chapeau! Auf dem Raten war das Festzelt vor dem Restaurant für uns aufgestellt, doch wir mussten weiter Richtung St. Jost. Es war das Niederschlagsradar das uns vor sich her trieb, besser gesagt eine riesige Regenfront die unaufhaltsam auf uns zu strömte. Also gab es auch in St. Jost nichts zu trinken - nur ein kurzes Fotoshooting. Auf dem Morgartenberg an einem steilen Abhang sinnierten wir kurz wie und wo sich die Schlacht anno 1315 wohl zugetragen haben mochte. Dann ging’s weiter den Fisterenwald hinab nach Sattel und über einen schönen Naturweg entlang dem linken Ufer des Ägerisees. Beizli um Beizli liessen wir „uneingekehrt„ hinter uns. Im Boden, im Hinterland von Unterägeri, gönnten wir uns eine kurze Verschnaufpause und einen Blick auf das Wetterradar, um die Bikes sogleich wieder zu „satteln„ und weiter nach Neuägeri zu radeln.

Was wäre eine Hardcore Biketour ohne das Bike ein Stück weit zu tragen oder mindestens zu stossen? Den steilen Weg hinauf Richtung Gubel hatten wir vor Jahren schon einmal unter unsere Füsse genommen. Unterhalb des Kapuzienerinnenklosters Maria Hilf sahen wir die schwarzen Wolken von Westen her kommen und bereits fielen ein paar vereinzelte Tropfen vom Himmel. Noch ein kurzer Halt in Finstersee um schnell ein paar reife Klaräpfel zu pflücken, dann der Sihl entlang zurück Hütten. Schnell war geduscht und der Grill unter dem Carport bereits angeheizt als der grosse Regen einsetzte. Dank moderner Technik und guter Kondition brachten wir unsere Tour um den Ägerisee doch noch ins Trockne, auch wenn sie feucht endete.
Rolf Bachmann